Tagesgeld 2011

Erspartes anzulegen und Zinsen zu erwirtschaften vermehrt nicht nur das Kapital, sondern wirkt auch der Inflation entgegen. Zinsen auf Tagesgeld sollten daher über der aktuellen Inflationsrate liegen, da ansonsten trotz Kapitalmehrung ein effektiver Verlust entsteht auf Grund der verringerten Kaufkraft des Geldes. In den letzten Jahren hat sich Tagesgeld bei den privaten Anlegern mit beachtsamen Tempo als bevorzugte Anlagemöglichkeit entwickelt. Grund dafür ist zum einen die hohe Sicherheit, als auch die Einfachheit der Anlage an sich. Das Geld wird von einem Girokonto auf das Tagesgeldkonto überwiesen und kann von dort aus, in der Regel via Online-Banking, jederzeit wieder auf das Referenzkonto (Girokonto) übertragen werden. Nach den Rekordzinsen auf Tagesgeld im Jahr 2009 als bis zu 5,00 % p.a. bei monatlicher Zinsgutschrift möglich waren, haben sich die Zinsen im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich nach unten hin entwickelt. Der Zinssatz für Tagesgeld hängt direkt mit dem Leitzins der europäischen Zentralbank zusammen, der derzeit bei historischen 1,00% stagniert. Theoretisch sollten dadurch Zinsen auf Tagesgeld sehr niedrig sein, wogegen Kredite für Verbraucher günstiger werden. In der Praxis ist dieser Zusammenhang jedoch häufig nicht einfach zu erkennen.

Bank of Scotland - Tagesgeld

Seit dem Jahreswechsel 2011 führt die britische Bank of Scotland die meisten Tagesgeld Vergleiche im Internet an. Mit kostanten 2,20 % Tagesgeldzinsen p.a. und einer Gratis-Gutschrift in Höhe von 30 Euro, konnte die Bank viele Anleger überzeugen. Nach der Pleite der Kaupthing Edge Bank aus Island waren viele Anleger zunächst extrem kritisch gegenüber Banken aus dem Ausland eingestellt. Spätestens seit der ebenfalls zum Jahreswechsel 2011 in Kraft getretenen EU-Richtlinie zum Thema Einlagensicherung können Anleger in Ländern der EU bedenkenlos Beträge bis 100.000 Euro anlegen. Die besagte Richtlinie schreibt nämlich allen Mitgliedern vor, pro Bank und Kunde einen solchen Betrag mit schneller Schadensabwicklung im Ernstfall abzusichern. Im Falle der Bank of Scotland liegt die Grenze daher bei 85.000 Pfund pro Kunde, was in etwa dem Betrag von 100.000 Euro entspricht.

Tagesgeld in 2011 sollte weiterhin als kostenlose und einfache Möglichkeit der Geldanlage und des Geld-Parkens genutzt werden. Auf Sparbüchern, Girokonten oder Tagesgeldkonten von den großen Filialbanken erhält der Kunde in der Regel Zinsen deutlich unter der Grenze von 2,00 % und im Falle des Sparbuchs sogar deutlich unter 1,00 %. Natürlich sind die Banken jederzeit dazu berechtigt, eine Zinsanpassung der Zinsen auf Tagesgeld vorzunehmen. Im Gegenzug hat der Kunde jedoch die Möglichkeit, jederzeit einen Teil oder das vollständige Vermögen von dem Tagesgeldkonto anzuziehen. Die Banken sind daher darauf bedacht, möglichst konkurrenzfähige Zinsen anzubieten.

Ein Tagesgeldkonto ist weder bei der Eröffnung noch bei der Kontoführung mit Kosten verbunden. Weiterhin werden Tagesgeldkonten ohne Bonitäts- oder Schufa-Prüfungen eröffnet. Jeder Anleger kann daher problemlos mehrere Tagesgeldkonten eröffnen und so auf etwaige Zinssenkungen bei einer Bank reagieren. Die Kündigung eines Tagesgeldkontos ist ebenfalls ohne Fristen und ohne zusätzliche Kosten möglich.

 

Für Laufzeiten von mehreren Jahren sind die Zinsen in 2011 auf Festgeld deutlich attraktiver als Zinsen auf Tagesgeld. Dem Anleger muss jedoch auch bewusst sein, dass er während der Anlagedauer nicht über das angelegte Geld verfügen kann. Die Bank gewährt höhere Zinsen, schränkt im Gegenzug die Verfügbarkeit vollständig ein. Anders beim Tagesgeld, wo die Bank niedrigere und variable Zinsen anbietet, eine Verfügung durch den Kunden jedoch auch jederzeit möglich ist.

Investmentberater empfehlen immer eine Diversifikation des Anlageportfolios, sprich eine Streuung der verschiedenen Geldanlagen. So können auch Tagesgeld und Festgeld parallel genutzt werden, um die Vor- und Nachteile beider Anlageformen zu verbinden. Experten empfehlen ein dreifaches Monatseinkommen (Netto) jederzeit für Notfälle bereit zu halten.

Direkt-Bank.net wird weiterhin über Zinsen und Geldanlagen in 2011 berichten und besonders attraktive wie auch schlechte Angebote hervorheben.

Tagesgeld Empfehlung von Direkt-Bank.net:

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