Noch dieses Jahr deutlich höhere Einlagensicherung in Deutschland - Jetzt informieren!

Die momentane gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland deckt pro Bank und Kunde nur 90 % der Einlage ab, maximal jedoch 20.000 €. Zwar sichern fast alle Banken die Einlagen Ihrer Kunden auch noch über zusätzliche Sicherungssysteme ab. Dennoch erscheint die gesetzliche Vorgabe im Europa-Vergleich als zu niedrig.

Die Bundesregierung hat jetzt ein Gesetzentwurf veröffentlicht, der vorsieht ab dem 30. Juni 2009 die Einlagen bis 50.000 € vollständig abzusichern. Weiterhin steigt diese Grenze zum 31. Dezember 2009 auf insgesamt 100.000 € pro Bank und Kunde.

Ein weiterer Vorteil ist der Wegfall der 90%-Grenze. Die so genannte 10-prozentige Selbstbeteiligung der Anleger entfällt somit auch. Legt ein Sparer ab dem 30. Juni einen Betrag in Höhe von 40.000 € an, so ist dieser auch in voller Höhe über den Bundesverband Deutscher Banken abgesichert. Natürlich gelten die deutlich höheren Sicherungsgrenzen aus unseren Produktvergleichen auch weiterhin. Dabei handelt es sich jedoch um eine freiwillige Einlagensicherung der Banken. 

Gesetzliche Einlagensicherung am Beispiel der Mercedes-Benz Bank für einen Betrag in Höhe von 50.000 €:

Vor dem 30. Juni 2009: 90 % der Einlage, maximal jedoch 20.000 €. 

Ab dem 01. Juli 2009: 100 % der Einlage, maximal jedoch 50.000 €.

Ab dem 31. Dezember 2009: 100 % der Einlage, maximal jedoch 100.000 €.

Freiwillige Einlagensicherung über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken:

ca. 280. Millionen € pro Kunde

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