Seit dem 01. Juli 2009 gilt in Deutschland eine neue gesetzliche Einlagensicherung.
(Direkt-Bank.net berichtete bereits in diesem Artikel über die bevorstehenden Änderungen.)
Während die Einlagen bei deutschen Kreditinstituten vor der Umstellung noch zu 90 % und bis maximal 20.000 € pro Kunde gesetzlich abgesichert waren, sind es nun seit dem 01. Juli 2009 volle 50.000 € pro Kunde und Bank.
Der so genannte 10 prozentige Selbstbehalt, der im Falle einer Bankenpleite für den Anleger definitiv verloren gewesen wäre, ist somit ersatzlos abgeschafft worden.
Die Bundesregierung hat damit einen wichtigen Schritt gemacht um das Vertrauen der Anleger in die Banken wieder zu stärken. Nachdem im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise auch deutsche Kreditinstitute in Schieflage geraten sind und einige Banken im Ausland sogar völlig kollabierten, ist die Diskussion über die gesetzliche Einlagensicherung europaweit entfacht worden.
Wer sich genauer informieren möchte findet auf dieser Seite den Gesetzentwurf.
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