Informationen zum Thema Baufinanzierung

1. Was eine gute Baufinanzierung auszeichnet

Bei der Baufinanzierung geht es um mehr, als einen niedrigen Darlehenszins. Ein Immobiliendarlehen muss auf den Darlehensnehmer exakt zugeschnitten sein.

Wenn es um die Aufnahme eines Immobiliendarlehens geht, sind mittlerweile die meisten angehenden Darlehensnehmer darum bemüht, ein möglichst günstiges Immobiliendarlehen zu finden. Prinzipiell gibt es an diesem Ziel überhaupt nichts auszusetzen. Wer bei der Darlehensaufnahme gut aufpasst bzw. im Vorfeld die Finanzierungsangebote einzelner Banken vergleicht, wird letztlich eine Baufinanzierung abschließen, deren Zinsbelastung vergleichsweise gering ausfällt.

Genau betrachtet ist dies sogar ein ganz wichtiges Thema. Nur wenn Hypothekenzinsen verglichen werden, kann ein günstiges Darlehen aufgenommen werden. Schließlich sind die Zinsunterschiede, die zwischen den Baufinanzierungen der einzelnen Banken bestehen, enorm groß. Wer beim Darlehensvergleich professionell vorgeht, spart aufgrund der niedrigeren Zinsbelastung vor allem langfristig eine Menge Geld.

2. Bei der Baufinanzierung sind niedrige Zinsen nicht alles

Allerdings ist es falsch, sich bei der Suche nach dem passenden Immobiliendarlehen ausschließlich auf das Thema Zinssatz zu konzentrieren. Doch leider passiert dies besonders häufig: Relativ viele Bauherren und Immobilienkäufer achten beim Darlehensvergleich ausschließlich auf den Zinssatz.

Diese Vorgehensweise kann sich jedoch sehr böse rächen. Eine gute Baufinanzierung zeichnet sich nämlich längst nicht nur durch niedrige Hypothekenzinsen aus. Es gibt weitere Konditionsbestandteile, von denen einige von immens hoher Bedeutung sind. Umso wichtiger ist es daher, Finanzierungsangebote stets ganzheitlich zu betrachten - wer nur auf die Höhe des Zinssatzes achtet, begeht womöglich einen großen Fehler.

So hat beispielsweise das Thema Flexibilität sehr stark an Bedeutung gewonnen. Die Berufswelt hat sich geändert. Berufstätige müssen heutzutage sehr flexibel sein, wenn sie im Job erfolgreich sein möchten. Dies kann unter Umständen bedeuten, dass ein Wechsel des Arbeitsplatzes unvermeidlich wird. Doch sobald man ein Eigenheim besitzt, gestaltet sich ein solcher Wechsel gar nicht mehr so leicht. Die Immobilie zu veräußern und das Darlehen abzulösen, ist unter Umständen gar nicht zulässig. Allerdings können Darlehensnehmer ihre Baufinanzierung entsprechend flexibel gestalten und sich gegen dieses Risiko absichern, indem beispielsweise Härtefälle vereinbart werden, die bei Darlehensablösung von der Leistung einer Vorfälligkeitsentschädigung befreien.

Auch vergleichsweise simple Konditionsbestandteile, wie zum Beispiel die Möglichkeit einer Tilgungsanpassung, sollten bedacht werden. Eine gute Baufinanzierung bietet diesbezüglich ein hohes Maß an Flexibilität.

 

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